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Lukas

Heute habe ich mit einem meiner besten Freunde auch mal über ein ernsteres Thema geredet, nämlich, dass ich immer extrem knapp bei Kasse bin. Durch die vielen Kosten kann ich mir so gut wie nichts extra gönnen. Da meinte mein Kumpel dann zu mir, ob nicht einfach den Stromanbieter wechseln könnte. Den Stromanbieter wechseln hätten seine Eltern letztens auch gemacht und würden dann ihm zufolge sehr viel sparen dadurch.  Schon komisch, dass ich oder meine Eltern nicht auch mal dran gedacht haben, einfach den Stromanbieter wechseln zu können. Dummerweise muss man ja auch vergleichen, wenn man sich dann entscheidet den Stromanbieter wechseln zu wollen. Aber auch da hatte mein Kumpel eine wirklich gute Lösung. Seine Eltern hatten nämlich, als die den Stromanbieter wechseln wollten, das gleiche Problem. Und da haben die im Internet eine Seite gefunden, wo Preise verglichen werden, für Kunden, die den Stromanbieter wechseln wollen. Das ist einfach super. Direkt habe ich auch mal geguckt und siehe da, wenn ich den Stromanbieter wechseln kann, kann ich bis zu 30€ im Monat sparen. Das ist zwar nicht viel Geld, aber es reicht mir erst einmal, denn wenn man nichts hat, was man übrig hat, dann ist auch so wenig Geld schon eine ganze Menge!

Ich bin auch einer der wenigen gewesen von meinem Freundeskreis, der sich nach dem Abi dann für ein Studium entschieden hat. Die meisten meiner Freunde machen eine Ausbildung und konnten dann auch zuhause wohnen bleiben, oder nur etwas weiter weg ziehen und die kommen dann deswegen jedes Wochenende wieder in die Heimat zurück. Deswegen ist es für meine Freunde auch etwas besonderes, wenn ich mal da bin, denn seit dem das Semester im Oktober losgegangen ist, habe ich keinen meiner Freunde mehr sehen können. Da kann ich mit Recht sagen, dass es echt ein wahnsinnig cooles Gefühl ist, wenn man wieder auf den neusten Stand gebracht wird, was so in der Zwischenzeit alles passiert ist und so. Generell wohne ich ja alleine in einer kleinen Wohnung und bin wegen der Arbeit und dem Studium immer voll ausgelastet. Jetzt mal die Seele baumeln zu lassen, das ist schon eine gekonnte Abwechslung.

Weil ja jetzt Weihnachten ist, bin ich auch wieder nach Hause gefahren. Man ich kann euch sagen, die Bahn ist mit Abstand das schrecklichste Verkehrsmittel auf Gottes weiter Welt. Zumindest die hier in Deutschland. Da hab ich immer noch auf Deutsch gesagt die „Nase“ voll von. Jedenfalls bin ich extrem froh, dass ich wieder zuhause bin bei meinen Eltern. Denn hier habe ich ja auch Freunde. Zwar habe ich auch an der Uni Freunde gefunden, aber mal ehrlich, das ist nicht das gleiche, wie die Leute, die ich schon seit dem ich in die Grundschule gekommen war kenne und mit denen ich zusammen aufgewachsen bin.

Letztens bin ich umgezogen. Nicht ganz freiwillig, das gebe ich ja zu. Ich habe mich für einen Studienplatz beworben und den dann glücklicher Weise auch bekommen. Einziger Nachteil: Ich musste von zuhause bei meinen Eltern ausziehen und in ein anderes Bundesland ziehen – wo ich niemanden kenne und mir keiner unter die Arme greifen kann. Jetzt wohne und studiere ich in München, was ja eh ein sehr teures Pflaster ist. Gelegentlich kommen meine Eltern mich dann auch schon mal besuchen, aber so oft auch wieder nicht. Weil München halt einfach so teuer ist, müssen sie mich auch sehr intensiv finanziell unterstützen, denn sonst komm ich nicht über die Runden. Denn für einen Anspruch auf Bafög verdienen meine Eltern wiederrum auch zu viel Geld. Arbeiten tue ich ja auch schon nebenbei, aber  ich will mich nicht direkt im ersten Semester zwischen Arbeit und Studium entscheiden müssen, deswegen gehe ich es ruhig an.

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